Organischen Dünger selbst herstellen – so funktioniert’s!

Hausgemachter organischer Dünger – So funktioniert’s!

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Optimale Pflanzenentwicklung durch richtige Nährstoffversorgung

Pflanzen gedeihen optimal, wenn sie mit den richtigen Nährstoffen versorgt werden. Eine der effektivsten Methoden zur Nährstoffversorgung ist das organische Düngen, das auf der Verwendung von Kompost basiert und grundlegendes Wissen über Nährstoffbedürfnisse von Pflanzen erfordert. Das übergeordnete Ziel dabei ist es, die Nährstoffversorgung des Bodens zu optimieren und einen gesunden Kreislauf im Ökosystem zu fördern. Dies ist besonders vorteilhaft für Obstbäume und die Pflege von Rasenflächen.

Inhaltsstoffe organischen Düngers

Organische Dünger bestehen aus tierischen und pflanzlichen Bestandteilen. Die Basis eines organischen Düngers ist der Kompost, der durch zusätzliche Komponenten wie Hornmehl, Hornspäne oder Knochenmehl erweitert werden kann. Diese Inhaltsstoffe haben eine nachweislich positive Wirkung auf das Pflanzenwachstum, indem sie die Nährstoffverfügbarkeit erhöhen und die Bodenstruktur verbessern.

Hauptnährstoffe

Die Hauptnährstoffe, die für das Wachstum von Pflanzen entscheidend sind, umfassen Stickstoff, Kalium, Kalk und Magnesium. Diese Nährstoffe spielen eine wesentliche Rolle bei der Triebentwicklung und stärken das Zellgewebe der Pflanzen, wodurch diese widerstandsfähiger gegen äußere Einflüsse werden.

Um die Nährstoffe im Kompost verfügbar zu machen, muss dieser mit Wasser aktiviert werden. Diese Methode hat eine langfristige, nachhaltige Wirkung auf den Boden und die Pflanzen, die darin wachsen.

Vorteile organischen Düngers

Der Einsatz von organischem Dünger bietet zahlreiche Vorteile:

  • Lange Wirkungsdauer: Organische Dünger setzen ihre Nährstoffe über einen längeren Zeitraum frei, was eine kontinuierliche Versorgung der Pflanzen gewährleistet.
  • Geeignet für Obst und Gemüse: Diese Dünger sind ideal für den Anbau von Obst und Gemüse, da sie die Qualität der Ernte steigern.
  • Überdüngung ausgeschlossen: Durch die gleichmäßige Abgabe der Nährstoffe wird das Risiko einer Überdüngung minimiert.
  • Hohe Verträglichkeit für Pflanzen: Organische Dünger sind in der Regel besser verträglich für Pflanzen, da sie auf natürlichen Inhaltsstoffen basieren.
  • Umweltfreundlich: Sie sind eine nachhaltige Alternative zu chemischen Düngemitteln und tragen zum Schutz der Umwelt bei.
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Komposthaufen

Ein Komposthaufen ist eine sinnvolle Maßnahme zur Herstellung von organischem Dünger, unabhängig von seiner Größe. Die Herstellung eines Komposthaufens erfordert nur wenig Aufwand, allerdings sollten einige wichtige Punkte beachtet werden:

  1. Verwendung biologisch abbaubarer Abfälle: Nur pflanzliche Abfälle und organische Materialien sollten verwendet werden.
  2. Vermeidung gekochter Essensreste und Fleisch: Diese Materialien können Schädlinge anziehen und das Kompostieren erschweren.
  3. Mischung mit Laub und Reisig: Diese Materialien fördern die Belüftung und das biologische Gleichgewicht im Kompost.
  4. Gelegentliches Hinzufügen von Kalkmehl: Dies kann helfen, den pH-Wert des Komposts zu regulieren.

Regelmäßiges Umsetzen des Komposthaufens ist wichtig, um eine gute Belüftung sicherzustellen und das biologische Gleichgewicht zu fördern.

Alternative: Kuhmist

Eine weitere effektive Methode, um den Nährstoffgehalt des Bodens zu verbessern, ist die Verwendung von Kuhmist. Kuhmist hat einen ausgewogenen Nährstoffgehalt und trägt zur positiven Struktur des Bodens bei. Es ist jedoch wichtig, vor der Anwendung auf den Reifegrad des Düngers zu achten. Besonders der Rottemist ist sehr effektiv, da er gut zersetzt und somit die Nährstoffe optimal für die Pflanzen verfügbar macht.

Insgesamt ist die Verwendung von organischen Düngemitteln, sei es durch Kompost oder Kuhmist, eine nachhaltige und umweltfreundliche Methode, um die Gesundheit des Bodens und das Wachstum der Pflanzen zu fördern.

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