Frühjahrsvermehrung von Stauden: Die drei häufigsten Fehler

Frühjahrsvermehrung von Stauden: Die 3 häufigsten Fehler vermeiden

Frühjahrsvermehrung von Stauden: Die 3 häufigsten Fehler vermeiden

Pflege und Vermehrung von Stauden

Stauden sind mehrjährige Pflanzen, die sich durch kontinuierliche Ausbreitung auszeichnen. Diese Pflanzen sind ein wichtiger Bestandteil vieler Gärten, da sie Farben und Struktur über mehrere Jahre hinweg bieten. Um die Gesundheit und Blühkraft dieser Pflanzen zu erhalten, ist es entscheidend, die richtigen Pflegemaßnahmen zur Verjüngung und Teilung anzuwenden.

Teilung zur Verjüngung

Ein häufiges Problem bei Stauden ist der Blütenfüllungsschwund, was bedeutet, dass die Pflanzen im Laufe der Zeit weniger blühen oder ihre Blüten kleiner und weniger zahlreich werden. Um diesem Problem entgegenzuwirken, empfiehlt es sich, die Stauden regelmäßig zu teilen. Die Teilung hat mehrere Vorteile: Sie fördert das Wachstum neuer Triebe, verbessert die Luftzirkulation und gibt den Pflanzen mehr Platz, um sich auszubreiten.

Teilungsregeln
  • Nach Juni blühende Stauden: Diese sollten im Frühjahr geteilt werden, bevor sie ihre Blütenknospen entwickeln. Dies gibt der Pflanze genügend Zeit, um sich zu regenerieren und neue Triebe zu bilden, bevor die Blütezeit beginnt.

  • Vor Juni blühende Stauden: Diese Pflanzen sollten zwischen August und September geteilt werden. Damit wird sichergestellt, dass sie ausreichend Zeit haben, sich vor dem Winter zu etablieren.

Besondere Überlegungen

Einige Stauden, die im Sommer oder Herbst blühen, zeigen sich als schwer regenerierbar. Diese Pflanzen sollten, wenn möglich, ungestört bleiben, um ihre Blühfähigkeit nicht zu beeinträchtigen. Zu diesen schwer regenerierbaren Stauden gehören:

  • Funkien (Hosta)
  • Astilben (Astilbe)
  • Silberkerzen (Cimicifuga)

Diese Pflanzen profitieren von einem stabilen Wurzelwerk und einer ungestörten Wachstumsumgebung.

Sommerblüher

Bei Sommerblühern ist es zu beobachten, dass die Triebe miteinander verwachsen können. Dies bedeutet, dass eine Teilung schwierig sein kann, da die Pflanzen oft ein komplexes Wurzelsystem entwickeln, das beim Teilen beschädigt werden könnte.

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Unteilbare Pflanzen

Es gibt auch eine Gruppe von Pflanzen, die nicht geteilt werden sollten. Diese Pflanzen haben oft spezielle Wurzelsysteme, die eine Teilung unmöglich machen oder die Pflanze stark schädigen würden. Zu den unteilbaren Pflanzen zählen:

  • Präriemalven (Sidalcea)
  • Prachtkerzen (Gaura)
  • Pflanzen mit Pfahlwurzeln, wie zum Beispiel Disteln (Cirsium)

Diese Pflanzen sind für ihre Robustheit bekannt, jedoch kann eine Teilung zu einer Schwächung oder zum Absterben der Pflanze führen.

Fazit

Die richtige Pflege und Vermehrung von Stauden ist entscheidend für deren Gesundheit und Blühfreudigkeit. Durch das Verständnis der Teilungsregeln und der besonderen Anforderungen verschiedener Staudenarten kann man sicherstellen, dass der Garten das ganze Jahr über in voller Pracht erblüht.

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